Sommertour 2019 – Tag 9

Wir dachten, dass der letzte Tag, über Col de la Bonette, nicht mehr zu toppen wäre. Knapp daneben – auch dieser 9. Tag wurde ein sehr spaßiger.

Fort de Tournoux

Fort de Tournoux

Gleich nach dem Frühstück fuhren wir in Richtung Norden, vorbei an Fort de Tournoux und erklommen Col de Vars mit seinen einzigartigen Formationen, tollen Kurven und einer fast leeren Straße. Dieses französische Hochgebirge ist einfach phantastisch anzusehen und auch zu (er)fahren.

Es war ein traumhaft schöner Tag mit grandioser Fernsicht.

So relativ früh im Jahr hatten wir zwar das Problem, dass die meisten Lokale an der Strecke noch geschlossen waren, aber andererseits den riesen Vorteil, dass nur wenige Urlauber unterwegs waren. Wenige Motorradfahrer, wenige Radfahrer und zum Glück auch nur ganz wenige Wohnmobile, die auf den engen Straßen sehr unangenehm sein können. Die Einheimischen sind zum Großteil extrem freundlich auf der Straße und lassen unsere kleine Gruppe immer wieder vorbei. Meist mit einem Winken oder einem freundlichen hupen. Nett! Das sollte auch bei uns Schule machen!

Bei Guillestre blieben wir auf der D902 und fuhren in Richtung Col d’Izoard, allerdings war unser Ziel der wunderschöne Col Agnel.

Auch hier war erst 2 Tage zuvor die Überfahrt freigegeben worden und so konnten wir nach meinem ursprünglichen Plan über diesen Pass fahren. Zu unrecht wird diese Strecke nur selten gefahren und nicht wert geschätzt. Eine traumhafte Straße und bis jetzt immer wenig Verkehr. Ein atemberaubendes Panorama auf der Passhöhe steht hier ebenfalls auf der Liste. Sehenswert!

Die Auffahrt auf diesen Pass war eine sehr Spaß bringende. Wir fuhren gemeinsam mit 2 österreichischen Motorradfahrern da rauf und es war genauso, wie es sein sollte. Wir waren flott unterwegs, standen einander nie im Weg und bedrängten einander nie. Einfach mit viel Freude und Respekt voreinander. Auf der Passhöhe gab es auch noch ein nettes „Plauscherl“. Wir hatten einfach unseren Spaß.

Die Abfahrt nach Italien war auch sehr schön, bis wir in der Ebene ankamen.

Auch hier hatten die meisten Lokale geschlossen und es war bei Weitem nicht mehr so schln zu fahren, wie in den Bergen. Viel Verkehr, dazu viel Schwerverkehr.
Ich hatte zwar die Route so geplant, dass wir die Hauptverkehrsrouten meiden sollten, aber es war trotzdem viel los. Leider gibt es in dieser Gegend nicht viele Möglichkeiten in den Vorbergen zu fahren.

In Biella hatten wir unser Hotel gefunden und gefunden ist der passende Ausdruck. In einem Mehrstöckigen Gebäude hatte dieses Hotel eine Etage und die Tafel an der Hauptstraße war eher klein und unauffällig. Aber es war ein nettes Hotel!

 

#drivetogether #1000roadstodrive #roadstertouren

 

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