Sommertour 2022

Auch 2022 wollten wir wieder eine Rundreise durch mehrere Länder machen, aber diesmal mit der Neuerung, dass wir den Plan hatten 5 Tage an einem Ort zu bleiben und das möglichst nahe am Meer. Die An- und Abreise brachte uns über viele große und kleine Pässe und es gab wieder einige wunderbare „Neuentdeckungen“. Die Entscheidung zur dieser Art von Sommertour ist schon im November/Dezember 2021 gefallen und wie sich herausgestellt hat, war es eine großartige Entscheidung. Wegen eines massiven gesundheitlichen Problems im Vorfeld waren die Ruhetage in Vence genau richtig und machten diese Reise überhaupt erst möglich.

Die Gruppe war diesmal kleiner und auch das war eine gute Entscheidung, weil es heuer interessanterweise relativ schwierig war eine ausreichende Zahl von Zimmern mit meinem Suchprofil zu finden und zu buchen. Viele Häuser hatten im Jänner noch nicht offen und einige waren komplett verschwunden. Sowohl auf den Buchungsplattformen, wie auch mit dem eigenen Webauftritt. Ich befürchte, dass es viele „Corona-Opfer“ gegeben hat und hoffe, dass einige bald wieder da sein werden.

Diesmal blieben die großen Schreckmomente zum Glück aus. Einen Vorfall gab es trotzdem, wenn auch eher von der harmlosen Seite – ein gerissener Keilrippenriemen legte eine MX-5 für 1 Tag lahm. Das war es aber auch schon mit den bösen Überraschungen und das ist eine gute Nachricht!

Auch die diversen Wettergötter und -innen meinten es bei dieser Reise gut mit uns. Ausgerechnet am Col d’Allos erwischte und ein schweres Gewitter mit Starkregen, Hagel und glatter Fahrbahn. Kaum gesund im Tal angekommen beobachteten wir diese Gewitterzelle und planten letztendlich die Tages tour schnell um. Col de Vars wäre am Programm gewesen, aber die Zelle zog direkt vom Col d’Allos zum Col de Vars und zweimal am gleichen Tag wollten wir dieses zweifelhafte Vergnügen nicht haben und das Glück auch nicht nochmal herausfordern.

Fünf Tage blieben wir in der zauberhaften Stadt Vence und dabei war ein echter Ruhetag, einige Stunden am und im Meer und auch 2 schöne Tagestouren. Besuch hatten wir hier übrigens auch – ein Gruppe, die ich aus dem Internet kenne, hat uns im Hotel besucht und das war ein wirklich netter Zug! Wenn sich die Möglichkeit wieder ergibt, werden wir uns gern wieder treffen.

Bei einer dieser Touren ab Vence fuhren wir zum Grand Canyon du Verdon und trotz des schlechten Wetters ist die Schlucht eindrucksvoll. Schade war nur, dass bei unserer Abfahrt am Morgen die Straße entlang der Schlucht noch wegen eines Brandes gesperrt war, sonst hätten wir die Schlucht umrunden können. Kommt aber noch!

Wir entdeckten wunderschöne Gegenden, herrliche Pässe und schöne Orte, die uns zu Pausen aufgerufen haben und wir trafen interessante Menschen – dazu aber später mehr.

Mal auf der Route des Grandes Alpes, mal auf der Route Napoleon und dann doch wieder auf ganz eigenen Pfaden.

Unterwegs waren wir diesmal mit unserem neuen MX-5 NC, den wir erst kurz zuvor gekauft hatten, und es war der Beginn einer hoffentlich noch langen Freundschaft.

Es war eine Freude mit euch fahren und den Leithammel spielen zu dürfen!

  • Etappe 1 – die Anreise
  • Etappe 2 – ab nach Italien
  • Etappe 3 – bekannte Gefilde
  • Etappe 4 – wieder eine Stichstraße
  • Etappe 5 –
  • Etappe 6 – nach Frankreich und zum Dach der Tour
  • Etappe 7 – großartige Pässe und ein unerwartetes Treffen
  • Ruhetage
  • Etappe 8 – von Vence ans Meer
  • Etappe 9 – zum Grand Canyon
  • Etappe 10 – schöne Pässe und viel Glück
  • Etappe 11 – viele neue Pässe
  • Etappe 12 – bekanntes Terrain und wieder ein Treffen
  • Etappe 13 – Grimsel im Nebel
  • Etappe 14 – endlich über den Pragelpass
  • Etappe 15 – Heimreise

Die einzelnen Etappen werden in den nächsten Tagen verlinkt – also immer wieder mal vorbei schauen!