Berge und Meer-Tour – Tag 8

Tag 8 – Samstag, 18.7.2015 – 188km

Weil der Tag zuvor durch die Straßensperre ein sehr langer war, gönnte ich uns an diesem Donnerstag einen ruhigeren Tag. Aber ein paar schöne Ecken Frankreich wollten wir doch besuchen und ansehen.

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Von Les 2 Alpes fuhren wir wieder nach Norden ins Tal, allerdings bogen wir auf ca. halber Strecke nach links auf die D220 ab. Auf dieser Route ging es durch eine netten Wald ins Tal. Es war eigentlich eine Abkürzung und auch der schönere Weg mit ganz wenig Verkehr.

Im Tal folgten wir der D1091 bis zur Abzweigung nach Alpe d’Huez. Die Straße nach Alpe d’Huez verließen wir nach der 5. Kehre und wechselten auf die kleine, wunderschöne gelegene Straße D211A. Dieses Sträßchen windet sich dem Hang entlang und bietet immer wieder schöne Blicke ins Tal. Sie ist allerdings auch sehr eng, so dass es bei Gegenverkehr schon notwendig sein kann, dass einer zurückschieben muss. Zum Glück sind uns nur wenige Autos begegnet und zum Glück nur kooperative Einheimische. Wie gut man aneinander vorbei kommt zeigt uns ein alter Herr in seinem mittelalterlichen Renault, der einfach mit einem breiten Grinsen im Gesicht mit 2 Rädern auf den Hang gefahren ist, damit wir locker vorbeikommen konnten. Fein war das! Die Strecke hat auch einen Namen: Route de la Roche d’Auris

Dieser Straße folgten wir nach Osten, bis wir auf die Hauptstraße kamen und fuhren auf der D1091 noch ein kleines Stück nach Osten. Bis zur Abzweigung nach Besse, Clavans, Mizoen. Diese Straße sollte uns auf den Col de Sarenne führen. In Clavans le Bas ist die Abzweigung zum Col de Sarenne.

Dieser Weg ist wenig befahren und soweit ich weiß nur wegen der Tour de France durchgehend asphaltiert. Aber wer in der Gegend ist, sollte auf den Col de Sarenne fahren. Sehenswert!

Col de Sarenne

Col de Sarenne

Flugplatz Alpe d'Huez

Flugplatz Alpe d’Huez

Nach dem Col de Sarenne fuhren wir weiter in Richtung Alpe d’Huez zu einem Punkt, wo man linker Hand den Flugplatz von Alpe d’Huez sehen kann. Die Piste führt in einem Bogen nach unten und gestartet wird nach unten, gelandet gegen den Hang. Beides gilt als sehr Anspruchsvoll und ist sicher nichts für schwache Nerven. Wir hatten das Glück – oder war meine Planung so gut? – dass 1 Minuten nachdem wir dort ankamen ein Flugzeug startete. Besonders für Ernst – er ist Fluglehrer – war dies interessant.

Interessant ist auch, dass schon ein paar Tage vor der Tour de France alles für die Besucher vorbereitet wurde. Wir fuhren durch Alpe d’Huez und dann ins Tal. Allerdings nicht bis ins Tal, sondern wir bogen schon vorher auf die D211B in Richtung Pas de la Confession ab.

In Villard Reculas wechselt die Straße ihren Namen und heißt ab hier D44B und führt zum Stausee Lac du Verney, wo wir auf die D526 in Richtung
Col de la Croix de Fer. Richtig – das ist die Straße, die wir am Tag zuvor nach unten gefahren waren. Bergauf hat sie einen ganz eigenen Reiz.

Col de Glandon

Col de Glandon

Kurz vor der Passhöhe bogen wir nach links ab zum Col du Glandon. Dieser Pass liegt nur ein paar hundert Meter abseits und ist auch einen Besuch wert. Danach fuhren wir weiter zum Col de la Croix de Fer und dann weiter nach Saint Jean de Maurienne. Es ist interessant wie unterschiedlich Straßen wirken je nachdem ob man rauf oder runter fährt.

Von hier fuhren wir auf dem kürzesten Weg – ohne Benutzung der Autobahn – nach Lanslevillard. Es sollte ja ein kürzerer Tag werden. Was auch gut war, denn kurz nach unserer Ankunft im Hotel ging ein Gewitter nieder. Nach 1 Stunden war es aber wieder schön.

Direkt zu den Berichten der einzelnen Tage.

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