Italienische und Schweizer Pässe-Tour 2013 – Tag 2

Mo. 22.7. – Sondrio – Passo Aprica – Passo del Vivione – Passo della Presolana – Passo di Zambla – Passo San Marco – Sondrio  – ca. 250km

Ein Tag unter dem Motto „ab in den Süden„. Gemeint ist die Gegend der Lombardei südlich von Sondrio, unserem Tour-Quartier 😉
Wie vorangekündigt ist das Wetter wieder toll und wir fahren ab in Richtung Osten, in Tresenda verlassen wir die SS38 und fahren ab auf die schön geschwungene SS39 in Richtung des Wintersportortes Aprica. Der Passo Aprica (1.176m) liegt mitten im Ort und könnte leicht übersehen werden. Der Sattel ist auch nicht so wahnsinnig spektakulär.

In Edolo wechseln wir für ein kurzes Stück auf die SS42, dann geht es ab in Richtung Passo Vivione. Die Straße auf den Pass führt wunderschön erst durch den Wald und dann über eine Alm. Neben der Straße sehen wir viele Baumstümpfe, die ein uns unbekannter Künstler, wahrscheinlich mit der Motorsäge, zu Kunstwerke verwandelt hat. Sehenswert! Die Straße ist sehr eng und es gibt keine Einbahnregelung – bei Gegenverkehr muss einer zurücksetzen. Zum Glück haben wir es nur einmal, ganz unten, mit Gegenverkehr zu tun. Einer der Mitfahrer meinte am Pass „zum Glück ist es eine Einbahn“, auf meine Antwort „es ist aber keine Einbahn“ musste er einmal durchschlucken 😉

Am Pass ist es zum Glück nicht so heiß, wie im Tal und ein kühles Getränk lockt.

Weiter fahren wir in Richtung Vilminore über eine wunderschön gelegene, traumhaft geschwungene, aber noch immer sehr enge Bergstraße. Kurz vor dem Passo della Presolana entdecken wir zufällig einen abgestellten Starfighter. Muss man gesehen haben.

Am Passo di Zambla (1.264m) machen wir wieder Pause. Die Straße zu diesem Pass ist gut ausgebaut und in einigen Kehren geht es zur Passhöhe, die auch nicht wahnsinnig spektakulär, aber trotzdem sehenswert ist.

Weiter in Richtung Westen zum Passo San Marco (1.992m). Vor uns sehen wir wieder dunkle Wolken, hoffen aber die Passhöhe trocken zu erreichen. Und da gelingt auch fast. Das Wetter ist aber nicht wirklich schlecht, es tröpfelt ein wenig und die Temperatur ist sehr angenehm. Der Passo San Marco ist jetzt wieder einer der „wilderen“. Bei dieser Höhe wieder klar über der Baumgrenze, aber trotzdem sehr grün. Die Straße ist gut ausgebaut und richtig schön zu fahren.

Danach wieder den Berg nach unten, nach Sondrio. Auch die Abfahrt ist auf dieser Straße ein Genuss.

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21.7. – Anreise – Innsbruck > Sondrio

22.7. – “Ab in den Süden”
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24.7. – “Um den Comer See”
25.7. – “Schweizer Pässe”
26.7. – “Ab nach Ötz”
27.7. – zum Saturday Night Cruising

 

 

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