Sommertour 2020 – Tag 2

An diesem ersten Tag der Tourenwoche wollten wir gleich am ersten Tag das gute Wetter mit perfekter Fernsicht nutzen und zu einem der Highlights der Woche fahren – zur Nockalmstraße.

Schon nach wenigen Kilometern hatten wir die Burg Hochosterwitz direkt vor uns. Einen Besuch der Burg schafften wir allerdings in dieser Woche leider nicht.

Sehen konnten wir die Burg allerdings auch von unseren Hotelzimmer.

 

Weit vorbei an St. Veit und später durch Feldkirchen führte unsere Route über schöne Landstraßen.

 

Kurz nach Ebene Reichenau beginnt links der Anstieg zur Nockalmstraße, für die  Maut entrichtet werden muss. Heuer war der Betrag schon €19,50. Aber gut, die Straßen müssen ja in Schuss gehalten werden und der Straßenzustand ist wirklich nah an perfekt.

Die Kehren heißen hier übrigens in der Kärntner Mundart „Reidn“ und es gibt 52 von ihnen auf dieser Route.

Einen längeren Halt machten wir auf der Eisenthalhöhe auf 2021m Seehöhe. Von diesem Platz aus kann man ein wunderbares Panorama über die Nockberge genießen. Wir sind zwar auf über 2000m Höhe, aber im Gegensatz zu anderen Gegenden in den Alpen sind hier die Gipfel sanft, alles ist grün und wirken zumindest aus der Ferne nicht so schroff, wie an anderen Stellen in den Alpen. Absolut sehenswert!

Danach die Abfahrt nach Innerkrems und dann nach rechts über die Strecke über den Schönfeldsattel nach Thomatal. auch diese Strecke ist sehr schön zu fahren, nur der Straßenzustand ist da und dort nicht ganz so gut. Es wurde aber in den letzten Jahres viel ausgebessert und es wird weiterhin an Straße gearbeitet. Die schöne Gegend entschädigt für ein wenig Rumpelpiste. Der größte Teil ist in der Zwischenzeit schon in einem sehr guten Zustand.

Danach ein Stück in Richtung Osten, der Mur entlang, bis Predlitz und schon beginnt der Anstieg auf die Turracher Höhe und diese Strecke lädt zu einer flotten Gangart ein. Ich kenne diese Strecke schon von vielen Überfahrten und auch von vielen Rallyes und immer wieder mag ich sie sehr. Sie bietet nur wenige Kehren, ist aber trotzdem schön und interessant zu fahren.

An der Passhöhe gibt es einen wunderschön gelegenen See und auch ein wenig Gastronomie drumherum. Diese nutzten wir auch für eine Pause. Und genau jetzt fällt mir auf, dass ich den See dieses Mal gar nicht fotografiert habe.

Nach der Pause geht es den Berg runter in Richtung Süden und wir waren wieder in Ebene Reichenau und bogen links ab in Richtung Hochrindl.

Wunderschöne Straße und an der Ostseite viele schöne Ausblick ins Gurktal.

Bis Straßburg blieben wir an der Gurk und hier bogen wir rechts ab auf den mit bis dahin unbekannten Gunzenberg. Ich hatte zwar von dieser Strecke gelesen, aber befahren hatte ich sie bewusst noch nie und das ist richtig schade, weil es eine sehr schöne Strecke ist. Schöne Kurven und wunderschöne Aussichten. An manchen Stellen relativ eng, aber nicht gefährlich. Einfach schön zu fahren.

Und dann nur noch ins Hotel an diesem heißen Tag.

Die Touren der einzelnen Tage:

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