Season Ending 2020 – Tag 4

Der vierte und letzte Tag des Season Endings war der Tag mit dem schlechten Wetter und der kurzfristigen Planänderungen und er war trotzdem ein guter Tag.

Wie wussten schon, dass der letzte Tag, der Freitag, schlechtes Wetter bringen würde. Es war für den ganzen Tag mehr oder weniger starker Regen vorausgesagt, aber das das sollte uns nicht abschrecken die geplante Tour zu fahren.

Zu Beginn wieder in Richtung Bozen, aber nicht für die ganze Länge auf der Bundesstraße, sondern wir wollten bei Barbian nach oben fahren und uns Bozen auf schmalen Wegen nähern. Das hat auch gut funktioniert, genauso, wie auch eine spontane Änderung um die vor uns fahrende Gruppe 3 zu überholen. Also fuhren wir schon weit vor Barbian auf den Berg und der Plan hätte super funktioniert, aber eine blitzartige Pinkelpause machte einen Strich durch die Rechnung. Ok, es war kein Problem, aber der Ehrgeiz hatte eine Schramme abbekommen.

Die 3er Gruppe fuhr durch Bozen, wir auf der Umfahrung, weil ich mir den Stress einer Stadtdurchfahrt in der Gruppe nicht antun wollte. Am Mendelpass trafen wir uns wieder. Die Straße zum Pass gehörte praktisch uns allein und war wunderbar zu fahren. Entgegen der Wettervorhersage war es zwar dicht bewölkt, aber trocken. Ein wenig Glück gehört halt auch dazu.

Das nächste Ziel nach dem Mendelpass sollte der Gampenpass sein, aber die Zwischenstation am Penegal musste dem Nebel zum Opfer fallen. Es würde keinen Sinn machen die Aussichtsterrasse zu besuchen, wenn man da oben eh nur im Nebel stehen würde. Wir beratschlagten und kurz und entschieden uns den Gampenpass bleiben zu lassen und statt dessen den weiteren Weg über das Brezer Joch zu fahren. War mir nur recht, weil wir da ohnehin noch nie waren.

Die Straße zum Brezer Joch ist super schön zu fahren. Es war wenig Verkehr uns wir kamen wirklich flott voran. Aber in der Nähe des Passes waren wir in dichtem Nebel und Regen. Da oben war es dann ziemlich ungemütlich, was den Aufenthalt kürzer machte.

In Nals machen wir Mittagspause und nach der Pause fuhren wir in Richtung Mölten und Helmut erwartete uns da schon mit seiner Drohne und machte grandiose Luftaufnahmen von der Landschaft und unserem Konvoi.

Danach fuhren wir weiter nach Jenesien und dann, kurz vor Bozen, durch die beiden Tunnels, die scheinbar nie enden wollenden Kehren beherbergen. Es gibt zwar nichts zu sehen, aber es ist trotzdem einzigartig. Doch, es gab was zu sehen – einen super Ausblick auf Bozen von oben. Das ist sehenswert.

Der weitere Weg führte uns aufs Penser Joch, dem wir uns von Süden näherten und das ist die weniger interessante Auffahrt, aber wenn es auf dem Weg liegt, nehmen wir es mit. Auf halber Strecke zur Passhöhe begann es zu regnen und weiter oben waren wir in dichtem Nebel mit einer Sichtweite von unter 30m. Es war kalt, neblig, nass und die Raucher machten nur eine ganz kurze Rauchpause, bevor wir ins Tal, nach Sterzing, fuhren.

In Sterzing noch eine Kaffeepause und dann ab ins Hotel zum letzten gemeinsamen Abend dieses Saisonabschlusses.
Trotz schlechtem Wetters ein schöner Tag und eine interessante Tour.

 

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