Verdammt nah dran

Verdammt nah dran! Woran eigentlich?
An der Perfektion? Am ultimativen Sportwagen? Am perfekten Cabrio oder Roadster?

Eigentlich ist er fast überall ganz nah dran! Allerfeinste Verarbeitung, Technik am letzten Stand, Sitzkomfort, Motorisierung, Fahrwerk, … Die Liste ist lang und immer ist er ganz oben im Ranking – der Mercedes Benz Roadster SL 63 AMG.

Foto: Mario Kranabetter

Die Redaktion des Roadster Magazins hatte die Gelegenheit den SL 63 AMG ein paar Tage zu testen. Meine erstes Treffen mit dem edlen Benz war bei den Hot Summer Nites, die wir auch gleich für ein paar Fotos nutzen konnten und auch für eine kurze Probefahrt mit den 585 – V8 PS. Ein toller V8-Sound und eine Souveränität, die ihresgleichen sucht. Das Auftreten ist perfekt und alle Blicke sind auf dieses Auto gerichtet. Man hört dann hie und da „schönstes Auto am Platz“ und sieht immer wieder „Daumen hoch“. Wenn man unauffällig irgendwo fahren will, ist das sicher das falsche Auto.

Jede kleine Bewegung am Gaspedel bringt einem sofort wieder die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Dezent ist anders. Oder doch – man kann auch ganz leise und sanft gleiten – alles auf „Comfort“ und vorsichtig aufs Gas und man ist dann doch ein wenig unauffälliger unterwegs.

Zu Beginn erzeugt das Spotzen des Auspuffs beim Gaswegnehmen ein erfreutes „Haare aufstellen“. Mich überkommt es aber nur ganz selten als „Lautfahrer“ unterwegs sein zu wollen und zum Glück kann man das auch abschalten. Der V8 erzeugt auch so Gänsehaut.

Geschaltet wird mit dem AMG SPEEDSHIFT MCT 7 Gang Getriebe. Entweder automatisch oder manuell mit den Schaltwippen. Je nach Einstellung am Wahlrad werden die Gänge im Automatikmodus mehr oder weniger weit ausgedreht. Die Nennleistung beträgt 430 kW/585 PS bei 5.500/min und ein maximales Drehmoment von 900 Nm bei 2.250-3.750/min ist respekteinflößend. Schlimm nur, dass man sich ganz schnell daran gewöhnt und das eigene Auto daneben wie aus dem vorletzten Jahrhundert wirkt.

Etwas „spooky“ ist am Anfang, dass die Sitze jedes Einlenken mit einem Kick in die Nieren bestätigen. Es versteift sich die Sitzwange auf der kurvenäußeren Seite. Nicht unangenehm, nur überraschend.

Mein persönliches Resümee nach einer Testfahrt und eine Fahrt am Beifahrersitz ein paar Tage später. Ich will mehr davon!
Wäre da nicht die Differenz zwischen meinem Kontostand und dem Preise des SL 63, könnte ich schon schwach werden. Der Preis für unserem Testwagen liegt bei zirka 248.000,- EUR.

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