Wir verlassen das Ötztal in Richtung Imst, umfahren Imst in Richtung Fernpass und recht bald kommt die Abzweigung zum Hahntennjoch. Auf einer schönen, kurvigen Straße geht es nach oben – erst noch durch Wald, aber bald sind wir oberhalb der Baumgrenze und was wir sehen ist zum Teil einer Mondlandschaft sehr ähnlich.

Immer wieder durchfahren wir „Murenstriche“ und es ist schön und zugleich beängstigend, welche Steinmassen noch auf den Hängen liegen. Bei einem heftigen Gewitter möchte ich nicht da oben sein. Wir überqueren das Hahntennjoch von Osten nach Westen auf der L266. Es ist zu empfehlen möglichst früh über den Pass zu fahren, weil ab dem späteren Vormittag viele Radfahrer unterwegs sind.

Weiter durchs schöne Lechtal nach Westen in Richtung Warth. In Warth biegen wir nach Süden ab – in Richtung Lech und Zürs. Die Straße über den Flexenpass ist im Sommer wunderschön zu fahren.

Wieder im Tal angekommen fahren wir nach Westen – Richtung Bludenz durchs Klösterle. Auch hier wenig Verkehr, richtig schön zu fahren und wir genießen die sanften Kurven der Bundesstraße. Im „Hotel Traube“ in Braz genehmigen wir uns kühle Getränke und Eis für Groß und Klein.

Quasi an der Einfahrt zu Bludenz biegen wir nach links ab in Richtung Silvretta Hochalpenstraße. Bis zur Bielerhöhe ist die Straße wunderschön geschwungen – erst ab hier beginnen die Kehren. Am Silvretta-Stausee sollte man unbedingt Pause machen und ein wenig das traumhafte Wetter und die relative Kühle im Gebirge genießen. Die Abfahrt führt in Richtung Osten durch Galtür, Paznaun, Ischgl und viele andere Orte nach Landeck. Jetzt wird mir auch klar, warum immer die West-Ost-Richtung bei der Silvretta-Überquerung empfohlen wird. Der Anstieg ist schön und bietet am Ende einige gut ausgebaute Kehren und die Abfahrt führt über eine sehr lange Rampe mit wenig Windungen nach Landeck. Auch schön, aber eben als Abfahrt.

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