Eine äusserst interessante und gleichzeitig vom Bau her beeindruckende Straße führt am Ende des landschaftlich reizvollen Maltatales hinauf zur Kölnbreinsperre, einer ebenfalls imposanten Staumauer, die mit 200 Meter Höhe und über 600 Meter Länge die größte Staumauer Österreichs darstellt.

Höhe: 1.931m
Art: Stichstraße
Land: Österreich / Kärnten
Maut (2011): PKW € 17,–
Wintersperre: Ja

Die Fahrt führt zunächst durch das Maltatal, vorbei an zahlreichen, auch von der Straße aus gut sichtbaren, Wasserfällen, die dem Tal den Beinamen „Tal der stürzenden Wasser“ eingebracht haben, Richtung Nordwesten. Die Stichstraße selbst wurde zum Bau des Staudammes angelegt und besticht durch ihre extreme Lage. Sie ist durchwegs zweispurig angelegt, kann mit der Besonderheit eines Kehrtunnels (Serpentine in einem Tunnel) aufwarten und zählt neben der Staumauer auch selbst zu einer Meisterleistung der Ingenieurskunst.

Maltatal

Maltatal

Immer wieder laden spektakuläre Ausblicke in das Maltatal zu Fotostopps ein, zahlreiche Brücken und insgesamt sieben Tunnels zeugen von der Schwierigkeit des Straßenbaues. Sie endet auf 1.931 Meter Seehöhe direkt am Sporthotel Maltatal, das am östlichen Ende der Staumauer liegt. Im dortigen Panoramaturm werden Informationen über den Nationalpark Hohe Tauern und der Geschichte und dem Bau der Kölnbreinsperre bereitgehalten. Die Staumauer selbst kann auch begangen werden.

Kölnbreinsperre und Galgenbichlsee

Kölnbreinsperre und Galgenbichlsee

Die Straße ist in der Nacht gesperrt und nur zwischen 7:00 und 19:00 Uhr geöffnet, vor allem bei gutem Wetter sollten bei den Einfahrten in die Tunnels die Geschwindigkeit gedrosselt werden. Fahrten an Wochenenden mit Traumwetter können wegen des zahlreichen Ausflugsverkehrs (auch Autobusse) ein wenig zur Qual werden.

Text: Georg Bauer

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