Ein Bergwerk hat es in sich
Freiberg verdankt seine Entstehung dem Silbererzbergbau. Hier findet man heute einmalig auf der Welt eine Stelle, wo der Beginn und das planmäßige Ende eines Bergbaureviers konzentriert dargestellt sind.

Der Himmelfahrt Fundgrube kommt dabei unter den Freiberger Gruben hinsichtlich ihrer Feldesgröße, der Ausdehnung der Grubenbaue, der Höhe der Belegschaft, der Produktion und Rentabilität ganz besondere Bedeutung zu.


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Fahren Sie ein ins heutige Lehr- und Forschungsbergwerk „Himmelfahrt Fundgrube“ der TU Bergakademie Freiberg, einer nach dem Bergrecht noch in Produktion befindlichen Grube, und erleben Sie mit einem Besuch in den Schächten „Reiche Zeche“ und „Alte Elisabeth“ die Mühen und technischen Meisterleistungen unserer Vorfahren aus dem 14. bis 20. Jahrhundert.
Denn man beachte den weisen Satz des Georgius Agricola von 1556 aus „De re metallica“:

„Viele sind der Meinung, der Bergbau sei etwas Zufälliges und eine schmutzige Tätigkeit und überhaupt ein Geschäft, das nicht sowohl Kunst und Wissenschaft als körperliche Arbeit verlange. Allein wie mir scheint, wenn ich seine einzelnen Teile im Geiste durchlaufe, so verhält sich die Sache ganz anders“.

Das untertägige Streckensystem, mit einer heute noch begehbaren Gesamtlänge von ca. 20 km, kann in 1 – 6 h geführten Touren erschlossen werden, so dass man sich über 600 Jahre Bergbau in Freiberg informieren kann.

Link zur Homepage des Museums >

Text: Georg Bauer

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