Sommertour 2014 – Würzjoch, Nigerpass, Karerpass, Sellajoch, Grödnerjoch, Passo Campolongo

Freitag 1.8.2014 – viele schöne Pässe, ein Schloss und ein Gewitter

Dieser Tag begann mit herrlichem Sonnenschein und mit der Sonne machten wir uns zur Tour über das Würzjoch und mit einer Abschiedsüberraschung auf. Andreas musste uns leider schon wegen dringender Erledigungen verlassen.

Zu Beginn fuhren wir über den Passo Campolongo und dann durch den Wintersportort Alta Badia. Auch im Sommer ist hier wirklich viel los.

Das nächste Ziel unserer Tour war das Würzjoch. Recht eng, keine Möglichkeit zu überholen und langsamer Verkehr vor uns. Trotzdem war die Auffahrt zum Würzjoch schön. Nach der Passhöhe machten wir eine kurze Pause und genossen die Sonne und die angenehmen Temperaturen – Cappuchino sowieso 😉

Wir folgten dem Tal allerdings nicht bis zur Autobahn, sondern bogen knapp davor nach links ab und fuhren in Richtung Gudon. Wie immer sind diese kleinen, engen Bergstraßen kaum befahren und bieten wunderschöne Blicke in die Landschaft. Ich finde es hier viel schöner als auf den toll ausgebauten Schnellstraßen und Autobahnen. Dieser kleinen Straße folgten wir bis zum Grödner Tal.

Ein kleines Stück fuhren wir parallel zur Autobahn, bogen aber recht bald wieder nach links ab – in Richtung Kastelruth. Auf der SP24 fuhren bis zur Abzweigung zu Schloss Prösels, das sehr schön liegt. Aus dem Internet wusste ich schon, dass die keine der Führungen durch die Burg schaffen konnten, aber das Cafe sollte offen haben. Darum hatte ich dort eine Pause eingeplant. Leider war das Cafe aber doch geschlossen. Die Öffnungszeiten dürften etwas mit den Führungen zu tun haben. Im Hochsommer findet zu Mittag keine Führung statt und scheinbar ist dann die Schlosstaverne auch geschlossen. Maria hat uns aber mit „Teufelswürstel“ versorgt. Hungern musste niemand.

Schloss Prösels

Vom Schloss fuhren wir weiter auf den Nigerpass und dann über den Karerpass. Rast machten wir wieder im Castel Latemar. Ein Urlaub in Italien ganz ohne Pizza – das geht nicht.

Gestärkt fuhren wir weiter in Richtung Pordoijoch und sahen schon von Weitem, dass es Gewitter geben würde. Kurz vor der Auffahrt auf das Joch sahen wir schon Wasserfahnen aus den Wolken „rinnen“, aber wir blieben trocken. An diesem Tag fuhren wir aber nicht über die Passhöhe, sondern bogen vorher als Überraschung zur Selle-Runde ab. Wenn wir schon in unmittelbarer Nähe der Sella-Runde wohnten, sollten wir diese Runde auch fahren.

Bei der Auffahrt war die Straße zwar nass, aber von Himmel fiel kein Wasser mehr. Kurz vor dem Sellajoch sahen wir dann aber die Wolken praktisch auf unserer Höhe. Und diese Wolken schauten gar nicht gut aus. Plötzlich rechts von uns ein Blitz und unmittelbar darauf ein lauter Donner – wir waren fast im Gewitter, blieben aber vorerst trocken – konnten aber schon sehen, dass es in unmittelbarer Nähe regnete. Kein Halt am Sellajoch und so flott wie möglich weiter zum Grödnerjoch. Auch hier war das Wetter übel und hinter uns das Gewitter mit starkem Regen.

Bei der Abfahrt vom Grödnerjoch nach Alta Badia hatten wir ein seltsames Erlebnis – in einer Kehre war es trocken, in der nächsten Kehre Regen, dann wieder trocken, dann wieder Regen, trocken, Graupelschauer! Es war scheinbar eine Wolke, die hinter uns Wasser abgelassen hat.

Kurz vor Arabba erwischte uns dann aber doch das Gewitter und es regnete stark.

Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – war es ein wunderschöner Tourentag mit viel Abwechslung.

Hier geht es zu den Berichten der einzelnen Tage:
Hauptseite – Übersicht aller Tage
26.7. – Anreise nach Hermagor
27.7. – Tagestour zum Vrsicpass, Mangart, Predilpass und Nassfeld
28.7. – von Hermagor nach Arabba
29.7. – Bozen, Karersee, Karerpass, Pordoijoch
30.7. – nach Sauris
31.7. –  Schmankerltour
01.8. – Würzjoch, Schloss Prösels und Sella-Runde
02.8. – Heimreise

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